Weltgebetstag: „Auf Fels gebaut“

„Auf Fels gebaut“ – diese Empfehlung aus der Bergpredigt (Mt 7,24) haben die diesjährigen Gastgeberinnen des aus 83 Inseln bestehenden Staats Vanuatu im Südpazifik als Motto gewählt. Damit weisen sie auch hin auf die Gefährdung ihrer Inselwelt durch Klimawandel und steigenden Meeresspiegel. Der Weltgebetstag ist die weltweit größte ökumenische Basisbewegung von Frauen in über 150 Ländern. Mit Informationen und seinem konfessionsübergreifenden Anliegen verbindet er die Menschen rund um den Globus miteinander und macht sich für den Klimaschutz und für eine verbesserte Lebenssituation der Frauen stark.
Zwölf Mitgliedsorganisationen des Deutschen Weltgebetstagskomitees laden zur Teilnahme ein. Ihr ökumenischer Aufruf ist ein Appell, in Pandemie-Zeiten die dramatische Lage vieler Frauen und Kinder weltweit nicht zu vergessen. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Krise befürchten die Organisatorinnen massive Kollekten-Einbrüche bei der Unterstützung für die Partnerinnen weltweit als auch die Zukunft der ökumenischen Frauenbewegung in Deutschland und bitten daher um Spenden unter https://weltgebetstag.de/kollekte-projekte/spenden/.
Auch in Heidelberg feiern Christinnen und Christen den jährlich am ersten Freitag im März stattfindenden ökumenischen Weltgebetstag miteinander. Um 18 Uhr feiert die Emmausgemeinde im Pfaffengrund mit St. Marien in der Auferstehungskirche einen ökumenischen Gottesdienst. In Schlierbach/Ziegelhausen bieten die Matthäusgemeinde zusammen mit der katholischen Gemeinde in St. Teresa ebenfalls um 18 Uhr einen Gottesdienst an, um dieselbe Uhrzeit auch die Altstadtgemeinden in der Jesuitenkirche. Die Kirchheimer Bonhoeffergemeinde bezieht den Weltgebetstag in ihre musikalische Abendandacht um 18:30 Uhr in der Petruskirche ein, zur gleichen Uhrzeit findet auch ein Gottesdienst in der Melanchthonkirche in Rohrbach statt. Um 19 Uhr feiern beide Handschuhsheimer Gemeinden einen ökumenischen Gottesdienst in der Friedenskirche, der auch als Live-Stream zuhause mitgefeiert werden kann. In den Bergstadteilen laden die christlichen Gemeinden um 19 Uhr in die Kirche St. Paul ein, in Eppelheim wird um in der Pauluskirche gefeiert.
Gemeinsam haben Frauen der Gemeinden in Heidelberg – Bergheim, -Bahnstadt, -Südstadt und –Weststadt in ökumenischer Tradition einiges für den Weltgebetstag vorbereitet. Fenster des Foyers der Hoffnungskirche in der Südstadt und das große Fenster zur Straße im Haus der Christuskirche sind zu „Schaufenstern“ geworden. Zum gemeinsamen online-Gottesdienst laden die Gemeinden ab 18:30 Uhr per Livestream ein.
In Neuenheim sind Interessierte eingeladen, den Inselstaat im Laufen zu entdecken. Dabei können sie beim Erwandern der vier Gemeinden Kirche am Markt, Jakobus, Johannes und St. Raphael in den spannenden Schaukästen außen oder Auslagen im Kircheninneren viele Seiten des Landes Vanuatu kennenlernen und auch Informationsmaterial mitnehmen.
Eine Anmeldung zu den digitalen und analogen Gottesdiensten und ist über die Pfarrämter oder Webseiten der jeweiligen Gemeinden möglich. Das Tragen eine Mund- Nasenschutzes und die Einhaltung des Mindestabstands von 2 Metern ist während des gesamten Gottesdienstes verpflichtend, auf Gesang muss weiterhin verzichtet werden.

(Pressemitteilung der ev. Kirche und kath. Kirche in Heidelberg)

Informationen zum Weltgebetstag am 5. März 2021

Gemeinsam haben die Frauen aus dem Vorbereitungskreis der vier Neuenheimer Gemeinden (EMK, Jakobus, Johannes, St. Raphael) schweren Herzens entschieden, dass in diesen Zeiten des Abstandhaltens kein Präsenzgottesdienst stattfinden wird.
Damit wir uns trotzdem mit den Frauen um den Erdkreis verbinden können, können Sie:

  • ab dem 20.02. in den Schaukästen der vier Gemeinden unterschiedliche Hinweise auf den Inselstaat Vanuatu finden
  • den Gottesdienst im Fernsehen mitfeiern: am Freitag, den 05. März 2021, um 19:00 Uhr auf Bibel TV.
  • ab dem 21.02. Gottesdienstordnungen zum Mitnehmen abholen
    – in den Kirchen St. Raphael und Jakobus,
    – vor dem Gemeindehaus von Johannes
    – im Weltladen una tierra
  • durch Ihre Spende unterstützen:
    Der Weltgebetstag unterstützt jährlich mehr als 100 Projekte für Frauen und Mädchen rund um den Globus. Ihre Spende stärkt Frauen vor Ort, damit sie ihre Rechte durchsetzen und ein selbstbestimmtes Leben führen können.
    Spenden können auf folgendes Konto überwiesen werden:

Weltgebetstag der Frauen e.V., Evangelische Bank EG, Kassel
IBAN: DE60 5206 0410 0004 0045 40 BIC/SWIFT: GENODEF1EK1

Spendentütchen für Barspenden finden Sie bei den Gottesdienstordnungen. Sie können bis zum 15. März bei una tierra abgegeben oder in die Briefkästen der Pfarrgemeinden eingeworfen werden

Viele weitere Informationen und einen direkten Spendenbutton finden Sie auch unter: weltgebetstag.de

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diese Entscheidungen:
der Weltgebetstags-Vorbereitungskreis der  Ökumene Neuenheim

Produkt des Monats: Quinoa

Quinoa stammt aus Südamerika und wird dort hauptsächlich in Ecuador, Peru und Bolivien angebaut. Schon seit 6000 Jahren dient die Pflanze den Andenvölkern als lebenswichtiges Grundnahrungsmittel und wird als Wunderkorn der Inka vermarktet. Das liegt an den hohen Anteilen an Eiweiß, Mineralien, Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren, die Quinoa zu einem gehaltvollen Lebensmittel machen. Allerdings ist Quinoa kein Getreide, sondern gehört zu den Gänsefußgewächsen.
Quinoa wird bis zu zwei Meter hoch und ist sehr robust, daher wächst die Pflanze in (sub)tropischen Höhen. Die Ernte erfolgt in Handarbeit. Um die Bitterstoffe zu entfernen, müssen die Samen gründlich gewaschen und abgeschliffen werden. Erst nach der Trocknung ist die Quinoa schließlich fertig für den Export.
Wir beziehen unseren roten und weißen Quinoa über unseren Partner ANAPQUI. Seit 1983 arbeitet ANAPQUI (Asociation Nacional de Productores de Quinoa) daran, die Quinoa Produktion anzukurbeln und damit die Situation der Kleinbauernfamilien zu verbessern. ANAPAQUI ist ein Zusammenschluss von acht hauptsächlich indigenen Genossenschaften, der von Quinoa-Bauern im südlichen Hochland Boliviens ins Leben gerufen wurde.

ANAPQUI versucht vor allem auf internationaler Ebene neue Märkte zu erschließen und Quinoa überall bekannt zu machen. Dank der Initiative ANAPQUIs setzt sich nun auch die bolivianische Regierung dafür ein, dass die Nachfrage im Inland wieder zunimmt. ANAPQUI ist heute der größte Quinoa-Exporteur Boliviens.

Zum Jahresende …

… wollen wir Danke sagen. Für Ihre Treue und Unterstützung in diesem etwas anderen Jahr. Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleiben Sie gesund!

Wir sind eine Dankstelle

Auch wir sind eine Dankstelle: Den Dankeschein, den Sie von der Stadt Heidelberg erhalten haben, können Sie auch bei uns einsetzen. Wenn Sie bei uns einkaufen und den Dankeschein abgeben, erhalten wir von der Stadt Heidelberg zur Unterstützung in Coronazeiten 10 Euro. Wir danken und sind gerne weiterhin für Sie da.
Hier geht es zur Dankstelle für weitere Informationen: Weltladen una tierra (e.V.) – Viel mehr Heidelberg

Produkt des Monats: Weihnachtsespresso

Unser Produkt des Monats: Der Weihnachtsespresso aus Äthiopien und Tansania. Der schokoladige Geschmack mit einer Note roter Beeren passt hervorragend zu Weihnachtsplätzchen.
Eigenschaften
• Kräftig-aromatisch
• Aromen von Arabica- und Robusta- Bohnen
• Note von roten Beeren und Schokolade
• Aus kontrolliert ökologischem Anbau und Fairem Handel
In Äthiopien stammt der Kaffee aus der Kooperative Oromia Coffee Farmers Cooperative Union (OCFCU). In der Region Oromia wird heute über 65% der gesamten Kaffeeproduktion in Äthiopien angebaut. Viele Kleinbauernfamilien lebten hauptsächlich vom Verkauf der Früchte des Kaffeestrauchs. Sinkende Marktpreise hatten besonders harte Auswirkungen für unorganisierte Kleinbauern. Daher schlossen sich die Kleinbauern in Oromia zu Kooperativen zusammen, die im Jahr 1999 in der OCFCU gebündelt wurden. Der Zusammenschluss führte zu erhöhten Verkaufszahlen und zu höherem Einkommen für die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern geführt. OCFCU ist demokratisch organisiert und hat sich den Prinzipien der International Cooperative Alliance und des Fairen Handels verpflichtet.

Produkt des Monats: Adventskalender

Das Motiv des diesjährigen GEPA-Adventskalenders wurde vom südafrikanischen Künstler Toby Newsome gezeichnet.
Jedes Jahr wird eine Künstlerin oder ein Künstler gebeten, die Weihnachtsgeschichte neu und aus der Sicht des Landes oder der Region, aus der der/die Künstler:in kommt, zu erzählen. In diesem Jahr spielt sich die Weihnachtsgeschichte in der Millionenstadt Johannesburg ab.

„Ich wollte, dass alle Menschen in diesem Bild Liebe ausstrahlen und liebevoll zueinander sind.“
– Toby Newsome

Die Bio-Vollmilchschokolade im Kalender ist mit fair-gehandeltem Kakao aus São Tomé und Zucker aus Paraguay sowie fairer Alpenmilch.

Produkt des Monats: Weiße Bio-Schokolade mit Matcha-Tee

Unser Produkt des Monats: weiße Bio-Schokolade mit Matcha-Tee. Der Kakao kommt vornehmlich aus São Tomé e Príncipe, einer Insel vor der Küste Kameruns.
Früher mussten die Bauern ihre Kakaobohnen direkt nach der Ernte zu Niedrigstpreisen an kommerzielle Zwischenhändler verkaufen. Durch den Einfluss des Fairen Handels fermentieren und trocknen sie die Bohnen heute selbst, und exportieren sie über die Kooperative.
Im Weltladen finden Sie noch weitere, detaillierte Infos zum Produkt. Probieren lohnt sich!

15 Jahre una tierra

Wie die Zeit verfliegt: Auf den Tag genau öffnete der una tierra Weltladen am 24.9. vor 15 Jahren seine Türen. Seitdem sind wir mit unseren fairen Produkten aus Neuenheim nicht mehr wegzudenken. Das wollen wir mit unseren Kunden feiern und danken Ihnen für Ihre Treue! Im Laden finden Sie Jubiläumspakete im Wert von 15€ – für Kaffee- und Teetrinker. Außerdem erfahren Sie in dieser Woche im Laden etwas mehr über unsere Entstehung und unsere Motivation. Kommen Sie vorbei!

Faire Woche 2020: Fair statt mehr

Die Faire Woche beschäftigt sich in diesem Jahr mit der Frage, wie ein gutes Leben für möglichst viele Menschen erreicht werden kann. Wie müssen Produktions- und Konsummuster aussehen, damit sie nicht zu Lasten von Mensch und Natur gehen? Was kann der Faire Handel dazu beitragen und welchen Beitrag kann jede*r einzelne von uns leisten? Mehr Gedanken und Infos zu nachhaltigen Produktions- und Konsummustern finden Sie unter: https://www.faire-woche.de/die-faire-woche/faire-woche-2020/jahresthema-2020