Produkt des Monats November: der Bio-Adventskalender von GEPA

Der beliebte GEPA-Adventskalender ist wieder da! Hinter 24 Türchen verstecken sich nicht nur die Weihnachtsgeschichte, sondern auch leckere fair gehandelte Bio-Schokolade. Wie in jedem Jahr zeigt der Adventskalender die Weihnachtsgeschichte neu interpretiert – diesmal vom englischen Künstler Richard Partis. Jedes Jahr wird eine Künstlerin oder ein Künstler gebeten, die Weihnachtsgeschichte neu und aus der Sicht des Landes oder der Region, aus der der/die Künstler:in kommt, zu erzählen.

Richard Partis lebt seit vielen Jahren auf dem Land – im Süden Englands. Seine Anregungen schöpf der Illustrator aus der Natur: so zeichnet er gerne Schmetterlinge, Vögel und Pflanzen aus seiner Region.

 

Das klassische Motiv des diesjährigen Adventskalenders zeigt eine Gruppe von Kindern, die ein Krippenspiel vorführt. In der Mitte steht Maria mit dem Jesuskind, über ihr der wunderschöne Sternenhimmel.

  • Ein rundum faires Produkt:

Mit fair gehandeltem Kakao aus São Tomé, fair gehandeltem Zucker aus Paraguay, sowie fairer Bio-Alpenmilch

  • Zutaten werden direkt importiert, dadurch werden mehrere Handelspartner unterstützt
  • ohne Emulgatoren, dafür schonendes und sorgfältiges Conchieren der Schokoladenmasse
  • Kakaobutter als einzig eingesetztes Fett, keine Fremdfette
  • Es werden keine Nüsse eingesetzt

Einladung zur Ausstellung „Was ist der Mensch?“ Neue Aquarelle – Drucke – Acrylbilder von der Heidelberger Künstlerin Linde Bleil-Schoen

Die Ausstellung war bereits für Mai letzten Jahres geplant. Nun eineinhalb Jahre später ist es endlich soweit. Am 13.11. um 18 Uhr eröffnen wir die Ausstellung, ab dann können die Bilder der Künstlerin bis 18.12.2021 in den Kirchenräumen der Evangelisch-methodistischen Kirche betrachtet werden. Schon vor einigen Jahren war die Künstlerin mit Bildern in unseren Räumen zu Gast. Während sie damals vor allem abstrakte farbige Aquarelle ausstellte, werden die Besucherinnen und Besucher nun in die neue Phase der Künstlerin hineingenommen. Sie bleibt hierbei nicht abstrakt, sondern hat sich mit Menschen in unterschiedlichen Situationen beschäftigt. Menschen in Gruppen, Menschen alleine, in sich ruhend oder in aufgeheizter Stimmung. Bei der Beschäftigung mit den Bildern spürt man: hier wird hinterfragt und Stellung bezogen. Was ist der Mensch? Menschsein und menschliches Handeln hat viele Facetten. Die angewandte Mischtechnik aus Aquarell, Acryl, Druck und Collagenelementen lassen die Menschen lebendig werden.
Herzliche Einladung zu einem Besuch der Ausstellung. Sie ist während der Öffnungszeiten des una tierra Weltladens anzusehen und über den Weltladen zu erreichen.

Vernissage_Einladung

Produkt des Monats Oktober: Merida Orangensaft in Recycling-Glas aus Mexiko

MERIDA   ORANGENSAFT

Brasilien ist weltweit der wichtigste Exporteur für Orangensaftkonzentrat. Leider profitieren die Kleinbauern davon wenig. Anders bei der Cooperative COOPEALNOR. Die Kleinbauern profitieren vom fairen Mehrpreis. Nach der Ernte werden die Orangen zu Saftkonzentrat verarbeitet, so dass ein höherer Mehrwert bei der Cooperative bleibt. Zusätzlicher positiver Effekt ist, dass der Weg von der Orange zum Saftkonzentrat rückverfolgbar bleibt: FAIR von der Frucht bis zum Saft.

Durch die Prämie, die im Fairen Handel gezahlt wird, ist es den Kleinbauern möglich, nach und nach ihre älteren Orangenbäume durch junge Pflanzen zu ersetzen. Diese wiederum bringen bessere Erträge. Auch die Umstellung auf „Bio“ wird unterstützt. Selbstverständlich im Fairen Handel sind Schulbildung, Weiterbildung, Gesundheits- und Altersvorsorge.

Das Organgensaftkonzentrat dient außerdem als Grundlage für die faire Bio-Limo.

(Quelle: https://www.gepa.de/produzenten/partner/coopealnor.html)

Mundgeblasene Recyclinggläser

                                                                  aus Jalisco/Mexico

Die mundgeblasenen Glaswaren stammen aus der Glasbläserei JOEL. Die Leiterin Dona Josefina bemüht sich besonders um die Integration sozial benachteiligter Menschen. Sie werden von ihr sowohl im Handwerk als auch im Erlangen sozialer Kompetenzen ausgebildet. Das Handwerk der Glasbläserei erfordert hohe Konzentration und eine gute Zusammenarbeit im Team, um Unfälle zu vermeiden, was dem Gemeinschaftssinn entgegenkommt.

Die Gläser werden aus Altglas geblasen. Glas lässt sich beliebig oft einschmelzen. Um recyceltes Glas zu schmelzen braucht es nicht so hohe Temperaturen, weil der Schmelzpunkt niedriger liegt wie bei der Erstherstellung. Außerdem werden die Rohstoffe zur Glasherstellung (Quarz, Soda, Kalk) eingespart.

(Quelle: https://www.globo-fairtrade.com/glas)

Produkt des Monats September: die Faire Schultüte – als Symbol für menschenwürdige Arbeitsbedingungen

ALLGEMEINE  ERKLÄRUNG  DER  MENSCHENRECHTE  Artikel 26/1

„Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung. Der Unterricht muss wenigstens in den Elementar- und Grundschulen unentgeltlich sein…“

Was für uns selbstverständlich ist, ist laut Schätzung der UNESCO für 257 Millionen Kinder (davon 58,4 Millionen im Grundschulalter) weltweit nicht möglich. Datenquelle: UNESCO „Out-of-school Children and Youth“

Der Faire Handel verbietet ausbeuterische Kinderarbeit und zahlt einen Preis, der den Familien ermöglicht ihre Kinder zur Schule zu schicken. Häufig ermöglichen die Prämien, die durch den Fairen Handel gezahlt werden sogar ein Studium.

Der Schlüssel, um aus der Spirale der Armut heraus zu kommen ist die Bildung. Damit Eltern es sich „leisten“ können ihre Kinder in die Schule zu schicken, müssen sie einen Lohn für ihre Arbeit bekommen, der an die Lebenshaltungskosten des jeweiligen Landes angepasst ist. Somit wird gewährleistet, dass Eltern nicht auf die finanzielle Unterstützung durch ihre Kinder angewiesen sind und sie in die Schule gehen können. Bildung wiederum schafft die Voraussetzung für ein höheres Einkommen.

Helfen Sie mit: Füllen Sie die Schultüte mit fairen Produkten…

…hierzu finden Sie in diesem Monat eine Auswahl an Mini-Fruchtgummis und Mini-Schokotäfelchen in unserem Produktsortiment zusätzlich zu den bereits bekannten Frucht- und Schokoriegeln.

Produkt des Monats Juli: Mangos für Kinderrechte – das Preda-Projekt auf den Philippinen

Mangos für Kinderrechte

Die Kinderschutzorganisation Preda wurde 1974 von Menschenrechtspreisträger Pater Shay Cullen auf den Philippinen gegründet. Bis heute ist die Stiftung Anlaufstelle und Therapiezentrum für sexuell missbrauchte sowie ehemals inhaftierte Kinder.

Mit dem Kauf der Fair Trade Mango-Produkte bewirken Sie 3x Gutes:

1)    Fair zu Kleinbauern – Ausweg aus der Armut.
Das Fair Trade Mango-Projekt von Preda und WeltPartner verschafft über 500 Kleinbauernfamilien auf den Philippinen eine Perspektive. Dadurch wird Landflucht verhindert und ein Armutskreislauf durchbrochen, der oftmals die Kinder am schlimmsten trifft.

2)    Unterstützung für Preda.
10% des Verkaufspreises unserer WeltPartner-Mango-Produkte verbleiben bei Preda. Damit fördern wir den Ausbau der Therapie-Arbeit und stärken die Kinderrechte vor Ort.

3)    Leckerer, exotischer Genuss für Sie und Ihre Liebsten.
Über 20 exotisch-fruchtige Mango-Produkte warten auf Sie. Unser Bestseller, die getrockneten „Schutzengel-Mangos“, wurden inzwischen über 5 Millionen Mal verkauft. Wann probieren Sie?

Mehr Infos, Bilder und Videos zum Projekt finden Sie auf der Aktionsseite www.mangos-für-kinderrechte.de und auf www.weltpartner.de

Produkt des Monats Juni: Bio-Honig

 

Honig ist wahrscheinlich das älteste Süßungsmittel.
Höhlenmalereien beweisen, dass er schon in der Steinzeit gegessen wurde. Heute beträgt der pro Kopf Verbrauch in Deutschland ca. 1kg/Jahr.
Nur 33% des Bedarfs werden innerhalb Deutschlands erzeugt.
Der Rest wird zu ca. 30% in der EU und zu ca. 70% aus Nicht EU-Ländern importiert.

una tierra bezieht Honig vom Fairhandelshaus GEPA. Diese Honige werden vorwiegend von der indigenen Bevölkerung in Südamerika produziert. Die Qualität der Honige ist durchweg hoch. Sie werden schonend behandelt und ohne Erhitzen meist von Hand geschleudert.
Die Produzenten erhalten von der GEPA:
• den Mindestpreis, festgelegt von „Fairtrade International“
• eine Fairtrade-Prämie und eine Bio-Prämie
• plus eine zusätzliche Prämie für reinen Sortenhonig
Die Honige sind weitgehend Bio-zertifiziert (außer: Ulmoblütenhonig Chile). Was bedeutet das?

  • „Bienenkästen dürfen nur aus natürlichen Materialien wie Holz oder Lehm bestehen.
  • Schwarmkontrolle statt Flügelschnitt: In der Bio-Imkerei wird präventiv gearbeitet, d.h. Völker werden geteilt, bevor sie schwärmen und der Königin werden nicht die Flügel beschnitten, wie das bei der konventionellen Imkerei der Fall sein kann.
  • Für die Fütterung nach der Ernte darf nur Bio-Zucker verwendet werden oder es muss ausreichend Honig im Bienenstock zurückgelassen werden.
  • Die Imker müssen einen eigenen Wachskreislauf führen und ein Wachszukauf darf nur aus Bio-Produktion kommen.
  • Behandlung der Varroamilbe nur mit organischen Säuren. Verbot von chemischen Bienen-Medikamenten.
  • Der Standort ist so zu wählen, dass ein ausreichender Mindestabstand zu landwirtschaftlichen Intensivkulturen eingehalten wird.“ (Quelle: GEPA, FAQ)

GEPA Bio Honig Guatemala

Kooperative Copichajukense (Guatemala). Auch diese Kooperative muss ähnliche Schwierigkeiten bewältigen wie die anderen. Als Besonderheit beschäftigt die Kooperative einen Agrartechniker, der mit fünf Beratern die Mitglieder in den verschiedenen Regionen berät und unterstützt. Es werden auch Imkerschulungen speziell für Frauen durchgeführt. Die Fairtrade-Prämie wird in Gemeinschaftsprojekte, wie z.B. eine Abfüllanlage oder größere Bienenstöcke investiert.

Kooperative Guaya’b (Guatemala). Ein Zusammenschluss der indigenen Maya_Popti, die weit verstreut in Bergdörfern (1500 m) im Norden leben. Auch dort ist Honig eine der wenigen Einkommensquellen. Durch den Klimawandel ging die Honigproduktion stark zurück. 2020 konnten mit Hilfe der GEPA 5000 bienenfreundliche, blütenreiche und pollenproduzierende Bäume gepflanzt werden. Durch den Handelspartnerfonds der GEPA wurde die Umstellung auf Bio Honig unterstützt.

Bio Acahual und Bio Orangenblütenhonig

Die Kooperative Miel Mexicana hat ihren Sitz in Yecapixtla, wo sich eine moderne Verarbeitungsanlage und das Honiglager befinden, die von den Mitgliedern finanziert wurden. Die 120 vorwiegend indigenen Mitglieder leben hauptsächlich von der Honigproduktion.
Um das Honigangebot auszudehnen und ihre Produktionszeit zu verlängern praktizieren die Imkerinnen und Imker die Wanderbienenzucht, indem sie ihre Bienenstöcke in verschiedenen Gegenden, meist in der Nähe von Nationalparks aufstellen.
2014 konnten sich die Bioproduzenten zusammen mit anderen erfolgreich gegen den Anbau von gentechnisch verändertem Mais und Soja wehren. Deren Anbau wurde darauf in 32 Bundesstaaten verboten. Die GEPA unterstützte die Initiative.
Durch Bio-Imkerei mit fairer Bezahlung wurde die illegale Abwanderung der Männer nach USA gestoppt. Durch den Fairen Handel wurde der Export nach Europa möglich. Bildungschancen und Lebensstandard werden durch den Fairen Handel verbessert.

Bio-Wildblütenhonig, Bio-Canela Zimthonig, Bio Mexico, Bio-Acahual Honig

Die Kooperative Mieles del Sur ist Partner für diese Honige. Auch in dieser Kooperative sind vorwiegend indigene Imker organisiert. Sie besitzen nur sehr kleine Parzellen und leben in unzugänglichen Gebieten, was den Vertrieb erschwert. Sie ernten zwei- bis dreimal jährlich Honig. Neben Honig bauen die Mitglieder Lebensmittel für den eigenen Bedarf und Kaffee an.

Mehrwert durch den Fairen Handel: Nur durch den Fairen Handel ist der Export von fairem Honig und fairem Kaffee nach Europa möglich.
Für Mieles del Sur stellt die Abwanderung der Jugend aufgrund mangelnder Entwicklungsmöglichkeiten ein großes Problem dar. Die Imkerei wird traditionell von Männern betrieben, deren Ehefrauen in die Arbeit mit einbezogen werden. Die Integration von Frauen wird in der Kooperative regelmäßig thematisiert.

Produzentenorganisation Capim: 15 Kooperativen sind hier vereinigt. Zwei dieser Kooperativen sind reine Frauenorganisationen. Mit der Fair Trade-Prämie werden derzeit die Wege ausgebessert, Schutzanzüge, Bienenköniginnen, Material für Bienenkästen und Honigfässer gekauft.

Kooperative Tzeltal Tzotzil: auch in dieser Kooperative wird zusätzlich zum Honig noch fairer Kaffee exportiert, welcher auch eine große Bedeutung hat. Für den Eigenanbau und den lokalen Markt werden Mais, Bohnen und Gemüse ökologisch angebaut und eine kleine Viehhaltung betrieben. Um die Imkerei zu stärken werden an Neumitglieder Bienenstöcke und Grundausrüstung abgegeben sowie die Bienenhaltung in Kaffeegärten gefördert. Auch hier bietet der Faire Handel den Zugang zum Weltmarkt, wegen der verstreut liegenden Dörfer. Der Generationenwechsel hat bereits erfolgreich stattgefunden, die jungen Agrartechniker übernehmen Verantwortung. Frauen sind im Kunsthandwerksbereich für den lokalen Markt tätig um eine Einkommensquelle zu haben.

Kooperative Copichajulense (Guatemala). Auch diese Kooperative muss ähnliche Schwierigkeiten bewältigen wie die anderen. Als Besonderheit beschäftigt die Kooperative einen Agrartechniker, der mit fünf Beratern die Mitglieder in den verschiedenen Regionen berät und unterstützt. Auch werden Imkerschulungen speziell für Frauen durchgeführt. Die Fairtrade- Prämie wird in Gemeinschaftsprojekte, wie z.B. eine Abfüllanlage oder größere Bienenstöcke investiert.

Produkt des Monats Mai: Faires Frühstück

Als Erinnerung an das Faire Frühstück, das traditionellerweise der una tierra Weltladen am Europäischen Weltladentag veranstaltet, bieten wir in diesem Jahr das Faire Frühstück zum Mitnehmen an. Die liebevoll gestalteteten Frühstücks-Sets gibt es in 3 verschiedenen Varianten: Mango, Schoko und Nuss. Entsprechend befindet sich im jeweiligen Set ein Bio Mango-Fruchtaufstrich, eine Bio Schokicreme (vegan) und ein Bio Cashewmus. Jedes Set beinhaltet zudem einen Smoothie, einen Tee, ein kleines Glas Honig, eine Packung Quinoa-Kekse (beim Mango- und Schoko-Set gibt es zudem einen herzhaften Aufstrich dazu). Das Frühtücksset „To Go“ gibt es zum Angebotspreis von 15,- € im una tierra Weltladen zu kaufen.  Alle Produkte stammen selbstverständlich aus Fairem Handel und sollen daran erinnern, dass man jeden Tag mit einer guten Tat beginnen kann. Wie der bekannte brasilianische Erzbischof Dom Hélder Camarra einmal sagte: „Wenn ihr uns gerechte Preise zahlt, könnt ihr Eure Almosen behalten.“
-Guten Appetit!

Frühstücksset Mango:

Frühstücksset Schoko:

Frühstücksset Nuss:

Weitere Frühstücksideen:

Produkt des Monats April: Kakao

URSPRUNG: Südamerika; Funde in Costa Rica deuten darauf hin, dass die Mayas und Vorfahren der Azteken schon 400 vor Christus Kakao anbauten. Nach Europa kam er durch die spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert.
Mittlerweile sind die Hauptanbaugebiete Elfenbeinküste, Ghana, Nigeria, Kamerun und Togo in Afrika sowie Ecuador, Brasilien, Peru, Dominikanische Republik und Kolumbien in Südamerika.

KAKAOFRUCHT: Sie wächst am Kakaobaum im feuchten und warmen Klima am subtropischen Gürtel. Der Kakaobaum ist ein Schattengewächs. Er ist eine botanische Besonderheit, weil er gleichzeitig reife Früchte und Blüten in verschiedenen Stadien trägt.

Gewinnung ROHKAKAO: reife Früchte (ca. 500g) tragen unter der Schale 30–40 weiße Kakaobohnen in einer Pulpa. Diese wird durch Fermentation zersetzt; zurück bleiben jetzt braungefärbte und nach Kakao schmeckende Bohnen. Dann erfolgt die Trocknung der Bohnen. Damit ist der Rohkakao fertig zum Export.

KAKAOMASSE: Röstung, Brechen und Mahlen der Bohnen. Unter Druck wird die Kakaobutter abgesondert.

KINDERARBEIT: Mehr als 2 Millionen Kinder, besonders in Westafrika, arbeiten im Kakaoanbau unter ausbeuterischen gefährlichen Bedingungen wie schwerem Tragen, Arbeiten mit Gift und Macheten.

Im FAIREN HANDEL ist ausbeuterische Kinderarbeit verboten. Diese hat ihre Ursachen in zu schlechten Löhnen der Eltern, bedingt durch zu niedrige Produktpreise in Kombination mit Gewinnmaximierung. Der Faire Handel zahlt faire Preise, die sich an die Lebenshaltungskosten im jeweiligen Land orientieren und sichert langfristige Handelsbeziehungen. Er sensibilisiert die Produzent*innen hinsichtlich einer gesunden Entwicklung ihrer Kinder. Häufig wird der Schulbesuch durch die Fair Trade Prämie ermöglicht.

Quellen: Schokoinfo, Gepa, Fair Afric, Tagesschau vom 12.6.2020, Bibliothek des europäischen Parlaments (alles Internet)